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Einige physiotherapeutische Methoden

Der Schlingentisch
Er dient als physiotherapeutisches Hilfsmittel zur Erleichterung von Bewegungen. Dies ist dadurch möglich, dass der Schlingentisch durch spezielle Aufhängevorrichtungen die Schwerkraft der Erde aufhebt und somit eine Entlastung Ihres kompletten oder teilweisen Bewegungsapparates ermöglicht. Der Schlingentisch ist geeignet, wenn Sie Beschwerden insbesondere im Bereich der Wirbelsäule und in Gelenken lindern wollen. Derselbe Effekt, welcher beim Gleiten im Wasser auftritt, ist auch beim Schlingentisch zu beobachten und ermöglicht den Patienten eine zunächst schmerzfreie Bewegung. Das Ziel des Einsatzes des Schlingentisches ist es vorwiegend, akute Schmerzzustände aufzuheben. Dies kann zur Lösung von Schonstellungen und enormen Verspannungen beitragen. Vielfach fühlen sich die Patienten nach der Behandlung am Schlingentisch besser und schmerzfreier.

Die Extensionsbehandlung
Die Behandlung durch Auseinanderziehen oder Dehnen von Körperteilen gehört zur alltäglichen physiotherapeutischen Praxis. Hierbei wird durch Ausübung von abgestimmter und gesteigerter Zugkraft eine Bearbeitung der Gelenke Ihrer Extremitäten und insbesondere auch Ihrer Wirbelsäule erreicht. Diese Therapie ist vorwiegend eine Vorbehandlung, welche zur weiteren Ausübung gymnastischer Übungen notwendig ist, geeignet um Zerrungen zu vermeiden. Vordergründig wird die Extraktionsmethode durch die manuelle Traktion über die Krankengymnastik vorgenommen, wobei diese mit leichten Drehbewegungen gekoppelt sein kann. Feingefühl, Kraft und Erfahrung gehören zur Ausübung dieser Methode. Innerhalb der Extensionstherapie werden die Kraft des Physiotherapeuten, die Zugrichtung und die gewünschte Gelenkstellung kombiniert. Als weiterer Effekt der Extension tritt eine Druckentlastung der Nerven auf, welche durch Verspannungen schmerzhaft zusammengedrückt und damit gereizt werden.

Die Krankengymnastik
Die passive oder aktive Bewegung des Patienten stellen in der physiotherapeutischen Behandlung einen besonderen Mittelpunkt dar. Dabei soll Krankengymnastik, welche verschiedene genau auf die betroffenen Körperbereiche abgestimmte Bewegungen umsetzt, einen Rückgang von Muskelgewebe, die Versteifung von Gelenken verhindern und außerdem eine durchblutungsfördernde Maßnahme darstellen.
Bei der Krankengymnastik werden Übungen angeleitet, welche eine Stärkung schmerzhafter und erkrankter Regionen hervorruft. Dabei können Sie die Krankengymnastik nur dann ausführen, wenn Sie zunächst schmerzfrei sind. Durch die gezielten Übungen werden erkrankte Bewegungs- und Nervenbereiche wieder aktiviert, Schonstellungen vorgebeugt und eine neben den Medikamenten stützende Therapie ermöglicht.
Die Durchführung krankengymnastischer Übungen besitzt außerdem einen persönlichkeitsstabilisierenden Effekt, weil Sie erkennen können, dass trotz verschiedener Beeinträchtigungen nach intensiver Übung viele Bewegungsabläufe wieder erlernt werden können. Dies bedeutet für viele Patienten Hoffnung und bestärkt sie darin, weiterhin die Krankengymnastik zu nutzen. Zum Teil werden aktive krankengymnastische Übungen auch in speziellen Übungsgruppen durchgeführt. Dies bringt Freude für alle Teilnehmer und spornt an. Besonders beliebt sind dazu die sogenannten Aquagymnastik-Übungen, welche für einen Patientenkreis gedacht sind. Sie dienen zur Entlastung von Gelenken, dem kompletten Bewegungsapparat und des Herz-Kreislauf-Systems. Sie erbringen zugleich eine durchblutungsfördernde Wirkung.